VMS: Der Befehl PIPE |
Mit dem PIPE-Kommando lassen sich Kommandos bezüglich ihres Ablaufs manipulieren. Sie können im Hintergrund, parallel oder synchronisiert ablaufen. Dabei bietet DCL folgende Varianten:
PIPE kommando1 ; kommando2kommando2 wird erst nach dem Ende des kommando1 ausgeführt.
PIPE kommando1 && kommando2 PIPE kommando1 || kommando2&& bedeutet, dass das kommando2 dann und nur dann ausgeführt wird, wenn kommando1 erfolgreich abschloss.
PIPE kommando1 | kommando2Jedes der Kommandos wird in einem eigenen Prozess gestartet und parallel gestartet. Die Synchronisation erfolgt dadurch, dass jedes Kommando als SYS$INPUT den SYS$OUTPUT des Vorgängers verwendet.
PIPE ( kommandos )Setzt die Kommandos in einem eigenen Unterprozess ab. Entspricht einem SPAWN/WAIT.
PIPE kommandos &Die Kommandos können durch oben genannte Separatoren getrennt werden. Sie werden in den Hintergrund gestellt. Die DCL erhält sofort die Kontrolle wieder.
PIPE kommandos < eingabedatei PIPE kommandos > ausgabedatei PIPE kommandos 2> fehlerdateiStatt SYS$INPUT, SYS$OUTPUT bzw. SYS$ERROR werden Dateien verwendet. Eingaben kann nur das erste Kommando aus der Datei entgegen nehmen. Ausgabe kann nur das letzte Kommando in die Datei umlenken.
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