Mit TEX zeichnen

Willemers Informatik-Ecke

\documentclass[twoside,a4paper]{article}
\usepackage{german} 
\begin{document}

\unitlength 5mm
\begin{picture}(5,5)

\put(1,2) {\framebox(4,1){X-Server}}
\put(0,0.5) {\makebox(13,1){X-Protokoll}}

% Ein Pfeil von oben nach unten
\put(1,4)  {\vector(0,-1){3}}
% Ein Pfeil von oben nach oben
\put(7,1)  {\vector(0,1){3}}
% Eine Linie diagonal
\put(1,4) {\line(2,-1){6}}

\end{picture}

\end{document}

Der Rahmen für ein LaTeX-Dokument ist hier noch einmal mit angegeben.

Das Bild beginnt mit der Definition der Einheitenlänge. In diesem Fall ist jede Einheit 5 mm lang.

Anschließend wird die Bildumgebung (picture) definiert. In den folgenden Klammern wird die Ausdehnung des Bildes festgelegt. Sie ist in diesem Fall 10 Einheiten, also 5cm breit und 2,5cm hoch.

Es folgen die typischen Zeichenprimitive. Mit put wird der Startpunkt der Zeichnung festgelegt.

Rechtecke

Der Befehl framebox legt ein unsichtbares Rechteck fest. Die Klammern geben die Ausdehnung der Box an und in der geschweiften Klammer folgt der Text. In der nächsten Zeile wird ein sichtbares Rechteck um den Text gelegt.

Linien und Pfeile

Danach folgen Linien (line) und Pfeile (vector). put bestimmt wieder den Ausgangspunkt. In der Klammer hinter dem line- bzw. vector-Befehl wird die Steigung der Linie bestimmt. Die Anzahl der Steigungen sind allerdings beschränkt.

Der Wert in der geschweiften Klammer bestimmt die Länge. Die Länge ist bei schrägen Linien die Ausdehnung in X-Richtung.

Ovale

Ovale werden mit dem Schlüsselwort oval bezeichnet. Ansonsten verhalten sie sich fast wie Rechtecke. Ein wichtiger Unterschied liegt darin, dass der Punkt, der durch den put festgelegt wird, das Zentrum des Ovals darstellt, während es beim Rechteck die linke, untere Ecke bezeichnet.


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